Europäisches Hundemuseum
im
Kloster Marienberg


Plakat und Originalhundemann!

Wo liegt es? Wie komme ich dahin? 

Das Kloster Marienberg liegt im südlichen Burgenland in der Nähe von Oberpullendorf, nahe dem Grenzübergang nach Köszeg (Ungarn). Einigen wird die Strecke von den Reisen nach dem ungarischen Bück (Bad) bekannt sein. Es ist sowohl aus Richtung Wien wie auch aus Richtung Graz leicht erreichbar wie der nebenstehende Übersichtsplan erkennen läßt. Einen genaueren Plan können sie dem am Seitenende befindlichen Routenplaner entnehmen. Achtung der gesuchte Ort heißt Klostermarienberg! Er wird zusammengefügt geschrieben!

 


Die Idee, ein Europäisches Hundemuseum einzurichten, ergab sich aus der Sonderausstellung "MENSCH & HUND - Eine Beziehungsgeschichte", die im Jahr 2001 als gemeinsames Projekt des ÖKV und des Vereins zur Revitalisierung der Abtei Marienberg gezeigt wurde. Das große Interesse und die Reaktionen, sowohl beim Publikum als auch in den Medien zeigten, wie aktuell das Thema Mensch - Hund - Beziehung ist. Diese Beziehungsgeschichte soll auch im Museum als "Roter Faden" dienen. Kein anderes Tier steht in so enger Verbindung zum Menschen und hat die Geschichte und die Entwicklung der Menschheit so sehr beeinflusst wie der Hund. Die vielfältigen und zahlreichen Werke der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik legen Zeugnis davon ab.

So sind im Museum viele Werke der österreichischen Kunst, in Reproduktion auf Schautafeln und in Themen geordnet, zu sehen. Literarische Denkmäler für Hunde, wie Nachrufe, Grabinschriften, Gedichte und Zitate, beschreiben eindrucksvoll die Intensität der Mensch - Hunde - Beziehung. Auch in der Musik findet sich dieses Thema immer wieder. Kompositionen von der Romantik bis zum Schlager der Gegenwart bilden die Klangkulisse beim Besuch des Museums.

Eine besondere Attraktion im Hundemuseum sind die Werke aus der Sammlung Dr. Fleig in Mürlenbach i. d. Eifel. Dr. Fleig (1932 - 2001) war Verleger (Kynos Verlag) und Autor vieler  Hundebücher. Zusammen mit seiner Frau sammelte er Kunstwerke aus aller Welt, sodass im Laufe der Jahre eine der bedeutendsten Privatsammlungen in Europa entstand. Die Werke werden von Helga Fleig (1.Vorstand der Kynosstiftung) dem Hundemuseum zur Verfügung gestellt.


Exponat aus der Sammlung Fleig

Exponat aus der Sammlung Fleig

Die Sammlung von DDr. Emil Hauk (1879 - 1972), dem großen österreichischen Kynologen, ist die umfangreichste und vielfältigste österr. Sammlung zum Thema Hund. Sie umfasst über 1000 Skelettschädel von Wildhunden und modernen Hunderassen, Feucht- und Trockenpräparate, Arbeite des Kunstgewerbes, zahlreiche Grafikmappen, ein umfangreiches Fotoarchiv mit Fotoalben von Kriegshunden, Fotografien von Hunden aus der Zeit um 1900, sowie Medaillen, Hundemarken und Briefmarken.

Die Sammlung Hauck befindet sich im Besitz des Österreichischen Kynologenverbandes (ÖKV) und wird durch Ankäufe ständig erweitert. Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen ergänzen die Exponate des Hundemuseums. Gelegenheit zur Lektüre von Fachliteratur, mit teilweise sehr wertvollen und einzigartigen Büchern, bietet ein Leseraum mit Bücher zu Themen rund um den Hund.

Jährlich wechselnde Sonderausstellungen zu interessanten Themen, Hundeausstellungen im Klostergelände, Prüfungen und Seminare führen ständig neue Besucher in das Kloster Marienberg.

Ein Spruch aus dem Museum der mir in Erinnerung bleiben wird:

Als der große Geist alles erschaffen hatte,
beschloss er die Welt des Menschen und der Tiere zu trennen.
Er versammelte alle Lebewesen auf einer großen Ebene
und zeichnete eine Linie in den Staub.
Er befahl den Menschen sich auf eine Seite zu stellen,
den Tieren aber befahl er sich auf die andere Seite zu stellen.
Die Linie teilte sich und wurde zu einem großen unüberwindlichen Graben.
Der Hund aber sprang im allerletzten Moment über den Graben
und stellte sich zum Menschen.

Utah

In diesem Kloster befand sich die English Cocker Spaniel Zuchtstätte
"vom Kloster Marienberg" von Pater Bernhard Steigenberger,
älteren Klubmitgliedern sicher ein Begriff.

Quelle: Der grün geschriebene Text ist der Museumsbroschüre entnommen, ebenso das Titelbild, der Anfahrtsplan und das nächstfolgende Bild. Die 6 Fotos wurden mit Genehmigung der Museumsleitung von Franz Reisner gemacht.
Seitengestaltung Franz Reisner, LG NÖ/Bgld. des ÖJSpK.

Information:
Ausstellungsbüro: +43-(0) 2611/3248
(während der Öffnungszeiten: Mai - Oktober, Do - So, 14 - 17 Uhr)
Gemeindeamt Mannersdorf: +43-(0)2611/2204
(während der Amtsstunden)

Information Ausstellungsleitung:
Anton Schoberwalter, A-7444 Kloster Marienberg
+43-(0)2611/2292
Email: antonschoberwalter@yahoo.de

Homepage: www.kulturimkloster.at 

Einige Mitglieder der Landesgruppe Niederösterreich/Burgenland
des Österreichischen Jagdspanielklubs
konnte sich an diesem Museum erfreuen und können einen Besuch
nur wärmstens empfehlen.
Fahren auch sie hin!


Mehr will ich hier nicht verraten, sie sollen das Museum ja selbst erkunden.
Damit sie besser hinfinden habe ich einen guten Routenplaner
für sie eingefügt.


Franz Reisner,
Obmann LG Nö,Bgld.