...kleiner Hundeknigge...
...wie sich Kids richtig gegenüber Hunden verhalten sollten...

1. Behandle Deinen Hund immer so, wie Du auch selbst gerne behandelt werden möchtest!
Klingt logisch! Aber tut man das auch wirklich immer? Es kann schon vorkommen, daß die Begeisterung mit Dir durchgeht und Du gar nicht bemerkst, daß der Hund wenig Freude daran hat, wenn an seinem Fell, am Schwanz oder an der Schnauze gedrückt, gezerrt und gedreht wird. So lustig ausgelassenes Herumtollen mit dem Hund auch sein mag, er kann nicht sagen, daß es ihm jetzt zuviel wird. Paß also gut auf
2. Gehe niemals zu einem fremden Hund, ohne vorher den Besitzer zu fragen!
Manchmal schauen Hunde wirklich süß aus - sind aber leider gerade ziemlich sauer! Vielleicht weil sie kurz vorher durch irgendetwas geärgert wurden. Wenn Du einen fremden Hund streicheln willst, aber nicht genau weißt, wie er gerade drauf ist, frag lieber vorher den Besitzer des Hundes. Er weiß sicher, ob streicheln oder spielen jetzt  genau das Richtige für seinen Hund ist.

3. Schau niemals einem Hund starr in die Augen!
Ein Hund fühlt sich bedroht, einfach unangenehm beobachtet, wenn man ihm direkt in die Augen starrt. Wenn Du also nicht widerstehen kannst und ihm einfach ins Gesicht sehen musst, fixiere nicht seine Augen, sondern z.B. die Ohren oder schau ihn nur ganz kurz an.
4.
Komm dem Hundeschwanz nicht zu nahe, zieh nicht daran und tritt nicht drauf!
Was für Dich die Nase ist, ist für den Hund sein Schwanz (auch "Rute" genannt). Das tut ganz schön weh, wenn Du etwas auf die Nase abbekommst. Oder stell Dir vor, es würde jemand sogar fest an Deiner Nase ziehen und sie quetschen. So fühlt sich ein Hund, wenn man ihn am Schwanz zieht oder drauftritt. Also: ganz besondere Vorsicht mit der "Rute".
5.Stör einen Hunbd nicht beim Fressen und versuch nicht, ihm sein Futter wegzunehmen!
Nun weißt Du ja schon, daß ein Hund sehr gerne frisst. Dabei solltest Du ihn aber keinesfalls stören. Am besten ganz in Ruhe lassen - und schon gar nicht versuchen ihm den Futternapf wegzunehmen! Wenn Du unbedingt mit ihm spielen willst, warte einfach, bis er fertig gefressen hat - er ist danach sicher wieder zu jedem Unfug bereit!!

6.Ärgere nie einen eingesperrten Hund, vielleicht begegnest Du ihm morgen auf der Straße!
Ein Hund hat eine viel bessere Nase als wir Menschen und vergisst Deinen Geruch nicht. Trifft er Dich dann irgendwo auf der Straße, erinnert er sich an Deinen Geruch und verbindet damit Ärger. Und dann ist leider kein Zaun zwischen Euch! Außerdem ist es nicht fair, Hunde absichtlich zu ärgern.
7.Versuch auf keinen Fall Hunde zu trennen, wenn sie miteinander raufen!
Oft sieht das schlimmer aus, als es in Wirklichkeit gemeint ist. Zumeist probieren Hunde nur aus, wer der Stärkere ist und hören sehr bald mit dem Raufen auf. Greif aber auf keinen Fall dazwischen - Du könntest böse gebissen werden!

8.Ganz wichtig: Lauf niemals vor einem Hund davon, auch wenn Du Angst hast!
Hunde verstehn Weglaufen als Aufforderung Dir nachzulaufen. Ein Überbleibsel aus der Zeit, als Hund noch echte Jäger waren und ihre Beute verfolgen mussten. Wenn Du Angst hats, bleib einfach stehen - nicht weglaufen! Und was noch...? Richtig: Nicht in die Augen sehen!
9.Beweg Dich nicht, wenn ein Hund Dich mit den Zähnen festhält!
Weil ein Hund keine Hände hat, benutzt er die Zähne, um Dinge oder auch Menschen festzuhalten. Gründe dafür kann es viele geben. Vielleict hat er Dich so gern und will nicht, daß Du fortgehst. Oder er hat Angst und will Deine Hände festhalten. Bleib in solchen Fällen einfach stehen und bewege Dich nicht. Er wird sicher bald wieder loslassen!

10.Spiel nur dann mit einem Hund, wenn ein Erwachsener in der Nähe ist!
Hund bemerken wie von selbst, daß Erwachsene meist stärker sind als sie, Daher haben sie auch Respekt vor Erwachsenen. Sollte beim Spielen mit Hunden etwas schief laufen, ist es immer gut, wenn ein Erwachsener in der Nähe ist. Sie können auch eine unangenehme Hundesituation viel leichter in Ordnung bringen als Du.

11.Komm den Zähnen eines Hundes nicht zu nahe, wenn Du mit ihm spielst!
Wie Du weißt, sind die Zähne die Hände des Hundes. Auch wir Menschen greifen manchmal mit unseren Händen daneben - dann fällt zum Beispiel das Saftglas um. Hund können auch daneben schnappen. Nur, das kann wehtun, wenn er unabsichtlich Deinen Arm erwischt. Auch wenn es vom Hund nicht böse gemeint ist: Sicherheitsabstand zu den Zähnen des Hundes!

12.Kein Hund ist wie der andere
Das kennst Du sicher: Du siehst irgendwo einen Hund, der genauso aussieht wie einer, den Du gut kennst und magst. Am schönsten wäre natürlich hinzugehen, um ihn zu streicheln und zu kraulen. Aber Vorsicht: Nur weil er so lieb aussieht wie der bekannte Hund, muss er nicht gleich auch so lieb sein. Vielleicht fühlt er sich durch Deine liebevolle Geste überrascht und schnappt zu.